Klosters von Bellpuig

By Alfaomega (Own work  [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

By Alfaomega (Own work [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Der Ursprung des Klosters von Bellpuig geht bis auf das Jahr 1230 zurück, las der König Jaume I. die christliche Eroberung Mallorcas abschloss und den östlichen Teil der Insel den Premonstartescos-Mönchen übergab. Die Mönche benutzten Überreste vorhandener Bauten und erbauten auf ihnen das Kloster. Ebenfalls machten sie eine Anpassung des alten maurischen Systems der Bewässerung, um ihre eigene Gärten und Felder zu bewässern. Der Klosterkpomplex besteht aus einer kleinen Kirche, einem viereckigen Hof und mehreren Gebäuden, welche zum Teil nur nicht als Runen existieren. Mit dem Bau der Kirche wurde im Jahr 1230 begonnen. Ihr Grundriss ist rechteckig, mit einem enzigen Schiff und mit einer primitiven gotischen Decke.

Im Jahre 1425 tauschten die Mönche dieses Kloster gegen drei umliegenden Ländereinen beim Kloster der Mare de Santa Maria de Bellpuig de les Avellanes, in Katalonien. Seite jenem Augenblick wurde aus dem Kloster von Bellpuig in Artà ein Bayernhaus. Seit 1999 ist das Gebäude in öffentlicher Hand und gehört dem Consell Insular de Mallorca.

Das Kloster liegt in 1,5 Km Entfernung von Artà, in einer privilegierten Lagen, umgeben von zahlreichen Eichen. Um an das Kloster zu gelangen nimmt man die alte Landstrasse von Palma de Mallorca ab dem alten Bahnhof, bei dem bis zum Jahre q977 der Zug von Capdepera hielt. Man muss dem ersten Weg rechts folgen, welcher als „Cami de Rafal d´Alt“ bekannt ist. Ungefähr nach zweihundert Metern liegt eine große Kurve und ein gerader Weg, der hinunter bis zur Brücke „de l´Ocell Verd“ („der grüne Vogel“) führt, welche den Bach überquert. Nach dem Bach gelangt man zu einer kleinen Steigung, an deren Ende wir an eine Kreuzung gelangen. Man muss den rechten Weg nehmen. Circa 500 Meter weiter liegt auf rechter Hand „Es Mustí Vell“, ein von den Franziskanern im XV. Jahrhundert errichtetes Gebäude. Hier hatten sie bis zur Mitte des XVII. Jahrhunderts ihren Sitz, bis sie ihr heutiges Kloster in Artà bauten. Man folgt dem Weg bis zum Gebäude des Elektrizitätswerkes Gesa, bei dem man links auf den nicht asphaltierten Weg abzweigen muss. Ungefähr zweihundert Meter weiter kommt man auf die letzte Steigung, welche uns bis zum Kloster von Bellpuig führt.

Leave a Reply